Drogentag
Präventionstag der Hauptschule Riedlhütte mit der Polizeiinspektion Grafenau
Das die Zusammenarbeit der Hauptschule Riedlhütte mit der Polizeiinspektion Grafenau vorzüglich klappt wurde am Drogenpräventionstag der 9. Klasse wieder sehr deutlich. Manfred Smolka und Alexander König informierten und unterrichteten die 9. Klasse mit Lehrer Jochen Michel in 5 Themenblöcken über den Einstieg von Drogen bis zur totalen Abhängigkeit und zur Selbstzerstörung. Beim Vortrag über das Rauchen konnten naturgemäß die Schüler auch schon von eigenen Erfahrungen berichten, so dass sich eine sehr interessante Diskussion entwickelte, die durch Filmbeiträge unterstützt wurden. Selbstverständlich wurde auf das Jugendschutzgesetz hingewiesen, in dem es genau geregelt ist, wann Schüler in der Öffentlichkeit rauchen dürfen.
Der 2. Themenblock beschäftigte sich mit dem Thema Alkohol. Dies war bereits großes Thema beim Gesundheitstag, so dass hier verstärkt auf Ursachen und Gründe für das „ Komasaufen „ bei Schülern und Jugendlichen eingegangen werden konnte.
Nahtlos ging es in den 3. Themenblock über der aufzeigte, wie Sucht entsteht, welche Formen es gibt und welche verheerenden Auswirkungen sie hat.
Im Themenblock 4 ging man auf die sogenannten harten Drogen ein. In einem Filmbeitrag wurde dargestellt wie Drogen wirken und welche hauptsächlich benutzt werden – Canapis – Speed – Marihuana. Breiten Raum nahm die Problematik ein, dass immer mehr Jugendliche im Straßenverkehr unter Drogeneinfluss stehen und sich viele nicht der Gefahr bewusst sind, unter Drogen ein Fahrzeug zu benutzen.
Im Block 5 berichteten die beiden erfahrenen Beamten über Erfolge bei der Rauschgiftfandung und stellten deutlich heraus, dass auch in unserem Landkreis es durchaus genügend Konsumenten gibt, die aus dunklen Kanälen ihren „ Stoff „ beziehen.
Einen neue Gefahr stellen auch die K.O -Tropfen dar, wo schon eine geringe Menge genügt, um in tiefe Bewusstlosigkeit zu verfallen. Eine junge Frau wurde Opfer aus dem Altlandkreis Grafenau, sie war über eine Woche nicht ansprechbar und in Lebensgefahr.
Rektor Karl Feuerecker bedankte sich bei den beiden Beamten für ihr engagiertes Eintreten gegen Drogen und betonte die gute Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Grafenau. Nach übereinstimmenden Aussagen der Schüler war es ein mehr als informativer Vormittag, der neue Perspektiven über Sucht und Drogen brachte.
Projekttage für die achten Klassen der Hauptschule Riedlhütte
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Keinen Augenblick gezögert hat das Schulteam als Tatjana Kreitmeier vom kirchlichen Jugendbüro Regen Grafenau und Katharina Pauli vom Kreisjugendring Freyung- Grafenau, zwei höchst engagierte Sozialpädagogikstudentinnen der Hochschule Landshut, das Angebot unterbreiteten, für die achten Klassen einen Aktionstag anzubieten, bei dem auch aufgezeigt wurde, dass man auch ohne Alkohol tolle Partys feiern kann. Die Cocktailbar, an der die Schülerinnen und Schüler selbst alkoholfreie Getränke mixen konnten war ein Renner, wie die Klassenlehrer Hans Friedl und Walter Klessinger versicherten. Der Hit war natürlich der Geschicklichkeitsparcour in der Turnhalle, der zuerst „ im nüchternen Zustand“ und dann mit der „Rauschbrille“ durchlaufen werden musste. Was anfangs noch ein großes Hallo auslöste, weil die Teilnehmer die Aufgaben nicht mehr lösen könnten, wie zB. einen Ball fangen oder gerade auf einer Linie zu gehen endete für die meisten mit einem ungläubigen Staunen, dass bereits 0,8 Promille die Reaktion und die Koordination der Bewegungen stark beeinträchtigte.
„ Nicht auszudenken, wenn man da noch Mofa fährt“, formulierte es ein Schüler treffend. Das geschickt aufgebaute Programm umfasste daneben noch eine Diskussions- und Reflexionsrunde . Es dauerte gut 100 Minuten pro Klasse.
Zum Abschluss des Projekts konnte Rektor Karl Feuerecker Marco Höller, er ist verkehrspädagogischer Fachberater für Kraftfahreignung und zertifizierter psychologischer Berater, an der Schule begrüßen. Er zeigte den Achtklässlern auf, was zu tun ist, wenn der Führerschein weg ist. Dass es gar nicht so einfach ist ihn wieder zu bekommen, wurde schnell klar. Seine Bilder von einem schwer verletzten und grässlich entstellten Mädchen, das Opfer eines alkoholisierten Autofahrers wurde, verfehlten ihre Wirkung nicht. Die Hauptschule Riedlhütte wird dieses Thema ständig weiterführen und wird ihren Schülerinnen und Schülern zeigen, dass man auch ohne Alkohol gut drauf sein kann und man mit Alkohol verantwortungsbewusst umgehen muss, um sich und andere nicht zu gefährden!




